Rund zwei Jahrhunderte ist es her, dass die Meuterer von der »Bounty« auf jener legendären Insel im Pazifik Zuflucht und Heimat fanden. 100 Jahre später lief ein Missionsschiff mit dem Namen dieser Insel – »Pitcairn« – in Kalifornien vom Stapel. Und nochmals 100 Jahre später, heute?
Forscher haben sich eingehend mit den Lebensgewohnheiten der Bevölkerung Pitcairns befasst. Das Ergebnis? Die Bewohner dieser Insel sind gesundheitlich stabiler als andere Bevölkerungsgruppen unter vergleichbaren Lebensumständen. Vielleicht haben das die natürlichen Bedingungen auf diesem Eiland bewirkt, von dem es in Hawkesworth´s Reisen (1773 erschienen) heißt: »Das Eiland sah aus wie ein riesiger Felsen, der sich aus dem Meer erhebt. Sein Umriss maß nicht mehr als fünf Meilen, und es erschien unbewohnt. Jedoch war es mit Bäumen bewachsen ... und da es von einem jungen Herrn, dem Sohn des Majors Pitcairn, entdeckt worden war ..., nannten wir es Insel Pitcairn.« Vielleicht sind es aber auch die gesunde Lebensweise und das in der Welt einzigartige Gemeinwesen, die dazu beigetragen haben, dass die Pitcairner der Welt heute in manchem Vorbild sind.
David Marshall ist der Geschichte der Urbewohner Pitcairns bis in unsere Zeit nachgegangen.
Taschenbuch 19 x 12 cm, 104 Seiten