Die Zungenrede - immer noch Zündstoff und heiß umstrittenes Thema.Das christliche Lager ist geteilt. Wenn auch in Nuancen vorneinander abweichend, so kann man die verschiedenen Ansichten doch folgendermaßen zusammenfassen.
- die Heilsbedingung, ohne Wenn und Aber,
- das notwendige, sichtbare Zeichen der Geistestaufe,
- ein Charisma, das nur privat ausgeübt werden sollte,
- eine gringere Gabe,
- eine Gabe, die sie zwar nicht für sich selbst suchen, obgleich sie ihre Ausübung in der Gemeinde gelten lassen.
Die andere Gruppe sieht im gegenwärtigen Zungenreden -
- eine Fälschung, die man brandmarken muss,
- eine Panik, die man eher aus Voreingenommenheit als durch Bibelkenntnis verurteilt,
- ein Thema von geistlichem Interesse, aber begrenzt auf einen heilsgeschichtlichen Zeitabschnitt,
- eine 'Möglichjkeit' von ganz untergeordnetem Rang, der man aber misstrauen sollte.
Fernand L.A. Legrand analysiert die verschiedenen Standpunkte und verfährt dabei in ähnlicher Weise wie die Christen in Beröa: Er »forscht in der Schrift, ob es sich so verhält«. Es entstand ein Nachschlagewerk, das gründlich, aber nicht überladen ist, mit einem roten Faden und gutgegliederten Punkten, mit deren Hilfe man sich leicht zurechtfinden kann, um gemäß der Ermahnung von Kolosser 4,6 zu wissen, »wie man einem jeden antworten soll«.
Pb., 13,5 x 20,5 cm, 208 Seiten, Neu