Text von Dora Rappard:
Auf dein Wort will ich trauen, mein Herr und Gott, allein; auf Felsen muß man bauen, um still und stark zu sein. Was Gott sagt, das bestehet, es ist des Glaubens Hort. Ob alle Welt vergehet, fest bleibt dein heilig Wort. Auf dein Wort will ich hoffen in Not und Angst und Schmerz, der Weg zum Thron ist offen, ich fliehe an dein Herz; denn, was du uns verheißen, erfüllst du fort und fort. Kein Feind soll mir entreißen den Trost von deinem Wort. Auf dein Wort will ich merken, es leuchtet meinem Fuß, zeigt, wie in Wort und Werken ich sein und handeln muß. Lehr mich ihm folgen schlichte an jedem Tag und Ort, daß mein Gang ich richte mit Fleiß nach deinem Wort. Auf dein Wort will ich's wagen, das Netz zu werfen aus, will deine Botschaft tragen in manches Herz und Haus. Herr, laß es wohl gelingen, schaff Früchte da und dort! Nichts Eignes will ich bringen, nur dein lebendig Wort. Auf dein Wort will ich beten, wie du es uns gelehrt, dem Feind entgegentreten, wie du dich einst gewehrt. Auf meinen Erdenpfaden bis hin zur Himmelspfort, wich ich, Gott aller Gnaden, mich stützen auf dein Wort!